Jaaaaaaa – EmslandRUN – 100,5k

29Nov2014

Wahnsinnn. Es ist vollbracht.

Zweimal 100 Kilometer - Meine Freundin Frauke hat mit dem Rad die gesamte Strecke bewältigt und ich zu Fuss. So einfach läßt sich der Tag zusammenfassen. Aber...

...es  war nicht hart, nicht sehr hart, sondern der Hammer. Aber der Reihe nach (ich kann leider nicht jeden erwähnen, aber die, die mich sehr lang unterstützt haben, muss ich einfach nennen):

- Start in Salzbergen um 7:37 Uhr, mit Cheerleadern, Bürgermeister und vielen Läufern aus der Region. Mit dem Rad dabei: Frauke und  meine Mutter, die es sich nicht nehmen lies bis Meppen live dabei zu sein. Die ersten 22 Kilometer als Laufbegleitung dabei: Sebastian Bach aus Emsbüren. So vergingen die ersten Kilometer wie im Flug (eine Auswertung kommt nach, wenn meine Garmin wieder geladen ist).

- Ab Lingen war ich dann bis kurz vor Meppen laufend allein unterwegs. Dann stießen weitere Läufer dazu, von denen Andreas Gries mich ca. 15 Kilometer begleitete. Auch eine super Leistung -  da das Tempo da noch stimmte. In Meppen dann auch meine ganze Clique am Streckenrand: Einfach wunderbar der Empfang:

MEPPEn

- Ab Haren dann dabei: Dirk Gerdelmann und Torsten Wessels. Auch sie haben mich ca. 25 Kilometer begleitet. Und dann stieß mein Edelhelfer zu uns: Klaus Hanekamp aus Werlte. Für Klaus habe ich nur folgendes paprat: Wahnsinn! Klaus lief einen ganzen Marathon mit mir - bis auf den Parkplatz der Meyer Werft! Und Klaus war es auch, dem ich es zu verdanken habe, dass ich den EmslandRUN geschafft habe. Wäre er nicht gewesen, hätte ich es wohl nicht geschafft. Ständig gab er mir Windschatten, munterte mich auf und besorgte unterwegs sogar noch Kuchen für uns. Einfach geil.

- Und ab Kilometer 70 betrat ich dann eine andere Welt: Die "es geht nichts mehr" Welt. Es folgten die härtesten Kilometer in meiner Laufkarriere. Schier unendliche 30 Kilometer. Gehpausen folgten - die Beine waren soo hart. Der Schritt nicht zu halten. Aber wir haben uns durchgebissen. Frauke, Klaus, Gerd Janning und Stefan Fischer - alle wußten was die Stunde geschlagen hat: Papenburg schien unendlich weit weg zu sein.

- Aber irgendwie haben wir es gepackt. Wie weiß ich nicht, ich wollte aber bei der Meyer Werft ankommen. Zu groß war der Wunsch, den EmslandRUN zu finishen. Zu groß auch die moralische Verpflichtung den Spendern gegenüber. Und dann dachte ich immer an die unzählingen Mails, WhatsApp- und Facebook Nachrichten. Alle Aufmunterungen gingen durch den Kopf.

- Und dann sah man die riesigen Werfthallen am Horizont. Und bei genau 99,2 Kilometer war dann meine Garmin Forerunner 620 leer - knappe acht Stunden hat sie gehalten: Respekt auch an die Technik. Vor uns dann noch ca. ein Kilometer und dann sah ich von weitem die Menschenmenge an der Werft. Ich hatte es geschafft! Ja - wir hatten es geschafft.  Und es waren sehr viele Leute da-  ein toller Empfang! Danke!!

PApenburh

Mehr Fotos dann bald. Auch Infos zur Spendensumme gibts dann hier, sowie die Übergabe der Summe. Ich muss sagen, dass selbst während des Rennens noch Spenden eingegangen sind. Ihr seid wahnsinnig! Danke!!!

Nochmal muss ich aber die Leistung von drei Personen herauusstellen, die eine riesige Leistung vollbracht haben (alle anderen bitte nicht falsch verstehen).

- Meine Freundin Frauke

- Carsten Nitze als Organisator und "rasender Reporter"

- Klaus Hanekamp für "deinen Marathon nach Papenburg"

Nach dem Auftauen in der Badewanne und die zweimalige Bewältigung der neuen Klippe im Haus (die böse Treppe wird zur unüberwindbaren Herausforderung) heißt es jetzt: Ausruhen.

DANKE ALLEN Unterstützern und Spendern!!!!! Es ist auch euer Erfolg. Ein Erfolg für soziales Engagemant.