Wettkampf! – Fürstenauer Herbstlauf – 9,65K

Kurz entschlossen bin ich dann nach einem reichhaltigen Frühstück am Morgen und dem Shoppingbummel in Meppen doch noch nach Fürstenau gefahren. Ziel war der Fürstenauer Herbstlauf, bei dem die Strecke von 9,5 KM (gemessen hatte ich später 9,67 KM) absolviert werden mußte. Bei dem sommerlichen Wetter macht es doch Spass einen kleinen Wettkampf zu laufen.

Und auch in Fürstenau konnte ich ein paar bekannte Gesichter unter den Startern ausmachen, und so fühlte man sich schnell wieder „heimisch“. Dazu das Kaiser-Wetter mit geschätzen sehr angenehmen 24 Grad (es ist der 1. November!)  – Läufer, was willst du mehr. Und vorweg nehmen kann ich die reichhaltige Kuchenbar in der Schule nach dem Lauf – ein Genuss.

So ging es dann pünktlich um 14:30 Uhr auf die Strecke und auf der zunächst zu absolvierenden Stadionrunde sortierte sich das Feld schnell. Ich wollte dabei nichts dem Zufall überlassen und ging allen taktischen Spielchen aus dem Weg, da ich viele Läufer aus der ersten Startreihe nicht kannte. Den ersten Kilometer lief ich dabei exakt in 3 Minuten an. Fortan konnte ich es dann ein wenig ruhiger angehen lassen und kontrollierte das Feld dabei von vorn und nahme die Verfolgung des vor mir fahrenden streckenkundingen Radfahrers auf.

Zu meinem Erstaunen entwickelte sich das Rennen im Verlauf noch zu einem Waldlauf, mit nassen Wegen und kleinen Hügeln – bisher war ich von einem Strassenlauf ausgegangen. Aber man nimmt was kommt. Und dann durfte ich auch die Kuriosität des Tages hautnah erleben. In der Nacht zum Samstag hatten Unbekannte zwei große Löcher auf der Strecke ausgehoben und zu einem Wall mit anschließendem Graben aufgeschüttet (sowas kennt man nur Tough Mudder-Youtube Filmen). Nur durch den großen Einsatz der Veranstalter konnte die Strecke pünktlich als „normaler“ Herbstlauf -Kurs freigegeben werden – Probleme entstanden durch die hervorgerufenen Engpässe jedoch nicht.

Die Uhr konnte ich dann nach 31:08 min. abstoppen. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Sebastian Maschmeyer (SC Herringhausen) und Elmar Remus (LC Solbad Ravensberg) – allesamt der Klasse M35 angehörend. Hier wieder einmal die Frage: Wo ist unsere Jugend??

Ein paar statistische Daten:

Fürstenau_Herbstlauf2014

 

Am Start:

Herbstlauf Fürstenau 2014

 

 

 

TUJA – Strassenlauf Münster 2014 – 21.1k

So – jetzt der Reihe nach.

Der Tag fing ganz gut an – morgens erst noch einen lockeren Lauf über ca. 2,5 Kilometer, um den Körper in Schwung zu bringen. Schließlich ist der Lauf erst um 14 Uhr. Und dann gings mit Stefan und den Frauen zum Halbmarathon nach Münster.

Angekommen am Start- und Zielpunkt am Stadion an der Sentruper Höhe haben wir uns erst den Lauf über 10 Kilometer angeschaut. Und dann hieß es warm machen für den Lauf über die Halbmarathondistanz. Leider war Gerold Hartger nicht am Start, wir hätten bei den Bedingungen gut zusammenarbeiten können. War es doch an einigen Stellen ein wenig windig – und wie heißt es so schön „Konkurrenz belebt das Geschäft“. Denn ich konnte am Start leider keinen Läufer ausmachen, der im Bereich von 70 Minuten unterwegs ist. Aber Überraschungen gibt es ja immer wieder…

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An diesem Tag jedoch leider nicht. Und so war ich vom Startschuss an allein unterwegs. D.h. ich konnte und mußte mich voll und ganz auf die Zielzeit konzentrieren. Ziel war am heutigen Tag eine Zeit zwischen 70 und 71 Minuten zu laufen. Denn nach den letzten beiden Wochen, in denen kein Training möglich war, wollte ich nicht auf „Teufel komm raus“ laufen. Zwei Wochen Laufpause gehen halt an meinem Körper nicht spurlos vorüber.

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Und so machte ich mich von einem Radfahrer begleitet auf den Rundkurs, der viermal zu bewältigen war. Nach 10 Kilometern war ich voll im Soll – meine Uhr zeigte 32:23 min an. Da meine GPS Uhr im Ziel 21,2 Kilometer anzeigte und der Kurs offiziell vermessen war müßte es sogar noch ein paar Sekunden schneller gewesen sein. Es rollte ganz gut. Nach ein paar weiteren Kilometern merkte ich jedoch, wie es sich in meinen Beinen im Bereich der Fußheber ein wenig „zuzog“. Oh nein – die Verletzung, welche mich zwei Wochen Training gekostet hat kündigte sich wieder an. Auf den letzen beiden Kilometern wurden die Schmerzen leider wieder etwas stärker und so lief ich das Ding ohne ganz großen Kampf am Ende „nach Hause“. Die Uhr blieb bei 1:09:49 Std. stehen – also mit einer Zeit unter 70 Minuten. Im Grunde entsprach diese Zeit genau meinem Plan, wenn da nicht die Schmerzen wären. Heute (Sonntag) muss ich sagen, dass es wieder schlimmer geworden ist – gerne wäre ich in Börger gelaufen – aber allein die Fußheber hindern mich derzeit wieder daran, die Laufschuhe zu schnüren. Der „Rest“ des Körpers hat den Halbmarathon nämlich sehr gut überstanden. Schade – echt schade.

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Jetzt folgt erst einmal die nächste Pause – und das vier Woche von Rotterdam. Ich hoffe, dass sich das Problem rechtzeitig legt – sonst muss ich einen Alternativplan erstellen und einen anderen Ort für den Marathon im Frühjahr wählen.

Foto 5

Abschließend kann ich mich also nicht wirklich über den Sieg beim Lauf in Münster freuen – auch wenn das Bier auf dem Siegertreppchen schmeckte. Denn im Moment steht wieder alles auf der Kippe. Daher wird es wohl in den nächsten Tagen wieder ruhgiger werden hier.

Glückwunsch aber an Stefan – eine Zeit unter 1:26 Std. – Klasse!

Cross-DM in Löningen – 08.03.2014 in Bildern

Auf den Bildern bin ich im offiziellen Union-Trikot unterwegs, da es ein Meisterschaftsrennen war. Ein herzliches Dankeschön an den Sponsor Fahrschule Janning aus Meppen und an Carsten Nitze für die Bilder.

 

Bilder vom Lauf der Männer Mittelstrecke. Gerd Janning, Kilian Muke, Ich, Felix Volmer

Bilder vom Lauf der Männer Mittelstrecke. Gerd Janning, Kilian Muke, Ich, Felix Volmer

Zielsprint - der alte Mann.

Zielsprint – der alte Mann.

Deutsche Crossmeisterschaften – Platz 26.

Heute – erster Höhepunkt der Vorbereitung. Es standen die deutschen Crossmeisterschaften in Löningen an. Und ich bin dort auf der für mich sehr ungewöhnlichen Mittelstrecke gelaufen. Dazu noch in der Männerklasse – d.h. gegen die noch ehrgeizigen jungen „Sprinter“. Und ich sollte Recht behalten: Fast der älteste Teilnehmer im Lauf mit über 80 Läufern aus dem Bundesgebiet. Neben meinem ehemaligen Vereinskameraden Carsten Schlangen noch viele weitere namhafte „Stars der deutschen Laufszene“.

Und wie vermutet ging es recht fix los – es wurde gesprintet was das Zeug hielt (mein Empfinden) und nach ca. 150 Metern ging es erst einmal quer durch ein Beachvolleyball-Feld. Puuuhhhh – da war der Elan gefühlt nach 200 Metern völlig verflogen. Im Anschluss daran wurde die Strecke enger und es gab ein paar harte Ellenbogenkontakte – das ist aber wohl bei einem solchen Feld normal.

Nach weiteren ca. 300 Metern mussten aufgeschüttete Wälle und ausgehobene Gräben durchlaufen werden, welche neben den umherliegenden Strohballen und Hügeln ein tolles Tarrain für eine Meisterschaft darstellten. Immer wieder wurde man aus dem Rhythmus gerissen, mußte wieder antreten und die Lücke nach vorn nicht zu groß werden lassen.

Insgesamt wurden drei Runden gelaufen und so kam ich dann nach hartem Kampf als 26. ins Ziel (4,36km, 14:07 min). Mit dem Ergebnis bin ich voll und ganz zufrieden. Leider schmerzt der Fuß wieder ein wenig.

Da es heute ein Meisterschaftsrennen war, durfte ich nicht in meinem neuen WOCKEN-Trikot laufen – das Leibchen muss auf die Premiere noch warten. Und so wurde im offiziellen ebenfalls neuen Union-Trikot von der Fahrschule Janning gekämpft.

Das Bild zeigt die Mannschaft von Union (v.l.n.r): Trainer Gerd Janning, Kilian Muke, Thomas Bruns und Felix Volmer. In der Mannschaftswertung sind wir 14. geworden.

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Weiter möchte ich den anderen emsländischen Läufern zu den super Leistungen gratulieren – Edelmetall gab es für Klaus-Dieter und Maren. Auch war es schön ein paar Personen zu treffen, die man nicht so häufig sieht.